Berufspraxis im Ausland sammeln

Mit Erasmus+ ins Ausland …

Die Europäische Union unterstützt mit ihrem Programm Erasmus+ berufsbezogene Auslandspraktika – finanziell und organisatorisch. Einige Betriebe ermöglichen ihren Azubis bereits ein solches berufsbezogenes Praktikum – für alle Seiten ein Gewinn. Denn in dieser Zeit lernen Auszubildende nicht nur neue berufliche Inhalte und verbessern ihre Sprachkenntnisse. Ein Praktikum fördert auch die Selbstständigkeit und wirkt sich positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung aus.

Das Förderprogramm schließt alle in der EU beteiligten Länder und Partnerländer ein. Auch weltweite Praktika sind möglich.
Zwischen 2014 und 2020 wurden durch das Erasmus+ Programm deutschlandweit rund 149.000 Lernende in der Berufsausbildung gefördert*. Gemessen an der Gesamtzahl der Auszubildenden, die allein 2020 auf 1.288.962** beziffert wird, nutzen somit relativ wenige die Möglichkeit eines Auslandspraktikums. Nicht, weil sie es nicht wollen, sondern weil sie das Programm vielerorts nicht kennen.

Auslandspraktikum – so geht’s mit Erasmus+:

Der Azubi wird vom Betrieb und von der Berufsschule freigestellt. Die Praktikumsdauer ist keine Urlaubszeit. Die Ausbildungsvergütung wird weitergezahlt. Teilnehmen kann man während der Ausbildung und bis zu einem Jahr nach Berufsabschluss. Das gilt auch für Personen in der Meisterausbildung.
Erster Ansprechpartner ist die Berufsschule, die meist einen Beauftragten für internationale Bildung hat. Einige koordinieren die Praktika komplett in Eigenregie. In der Regel kooperieren Berufsschulen mit einer für Erasmus+ akkreditierten Bildungseinrichtung wie z. B. Arbeit und Leben Hamburg. Diese verfügt über ein Kontingent von mehreren Hundert Erasmus+ Stipendium. Von ihr erhält der Azubi das Stipendium.
Die Höhe des Stipendiums variiert in Abhängigkeit zu den Lebenshaltungskosten des jeweiligen EU-Landes.

Die meisten Betriebe übertragen diese Arbeiten einer akkreditierten Bildungseinrichtung. Sie verfügt über ein EU- und weltweites Netzwerk und arbeitet mit Partnerorganisationen in den jeweiligen Praktikumsländern zusammen. Die Partnerorganisation kümmert sich vor Ort um alles. Der Azubi erhält somit sein Stipendium in Form von Sachleistungen wie z. B. Unterbringung, Sprachkurs, Bereitstellung eines Praktikumsplatzes, Rahmenprogramm. Sind alle Kosten abgedeckt, bekommt er den Restbetrag ausgezahlt. Die Kosten für Sachleistungen sind von Land zu Land unterschiedlich. Die Kosten der Anreise werden bezuschusst.

Wollen Sie mehr wissen? Gern beraten wir Sie rund um das Thema Erasmus+.
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